AI Automation
ROI-Rechner
Berechnen Sie, was frei werdende Stunden wert sind — je nachdem, was in sie nachfliesst. Mit konservativen Verwertungsfaktoren statt 1:1-Lohnkosten.
Ihre Angaben
1 – 500
1 – 200
CHF 50 – CHF 200
Vollkosten (Lohn + Nebenkosten) — in der Schweiz meist 60–80 CHF/h
Automatisierungspotenzial: 60%
Konservative Annahme: 60% — nicht jede freie Stunde wird produktiv verrechnet.
CHF 54'000
Jährlicher Mehrwert
CHF 35'000
Typische Investition
8 Monate
Amortisation
+54%
ROI im 1. Jahr
Berechnungsgrundlage
Basis: 50 Arbeitswochen, Vollkosten-Stundensatz, Vollzeitstelle zu 42 h/Woche (also 2'100 h im Jahr). Die Faktoren sind konservative Annahmen, keine Garantien. Laufende Betriebskosten sind nicht enthalten. Die Investitionsannahme stammt aus der Spanne von 20'000 bis 60'000 CHF im Kosten-&-ROI-Guide und ist auf die Betriebsgrössen verteilt — sie ersetzt keine Offerte.
Warum eingesparte Stunden nicht automatisch Franken sind
Der berechtigte Einwand gegen jede ROI-Rechnung lautet: In einem 20-Personen-Betrieb wird niemand entlassen, wenn ein Ablauf wegfällt — also ist die gesparte Stunde erst einmal kein Franken. Genau so ist es. Eine automatisierte Stunde erzeugt für sich genommen keinen Zahlungseingang; sie erzeugt Kapazität. Zu Geld wird sie erst durch das, was in die frei gewordene Zeit nachfliesst.
In der Praxis sind das drei Pfade: Erstens verrechenbare Arbeit — die freigespielte Zeit fliesst in Aufträge, Projekte oder schnellere Lead-Antworten, die tatsächlich Umsatz erzeugen. Zweitens Tempo und Qualität — weniger Fehler, weniger Nacharbeit, schnellere Offerten; real, aber am schwersten zu beziffern, darum bewertet sie dieser Rechner am tiefsten. Drittens die vermiedene nächste Einstellung.
Die Person Nr. 21
Der grösste Hebel liegt selten in der Gegenwart, sondern in der nahen Zukunft: die Person Nr. 21, die ein wachsender 20-Personen-Betrieb in einem Jahr nicht einstellen muss, weil Automatisierung die Kapazität bereits freigespielt hat. Hier ist der Franken-Effekt am härtesten — eine vermiedene Vollzeitstelle ist eine reale, ausbleibende Ausgabe inklusive Lohnnebenkosten, Rekrutierung und Einarbeitung. Als Faustregel: Ab rund 2'100 freigespielten Stunden pro Jahr entspricht die gewonnene Kapazität einer Vollzeitstelle — gerechnet mit 42 Wochenstunden über 50 Arbeitswochen, derselben Basis wie im Rechner oben.
Wann sich Automatisierung nicht lohnt
Und wenn die Stunden nirgends wertvoll nachfliessen? Dann lohnt sich die Automatisierung schlicht nicht — Stand heute. Genau das sagt Ihnen dieser Rechner auch: Wählen Sie «Noch unklar», rechnet er bewusst keinen Franken-Betrag vor. Ein Business Case, der nur auf dem Papier existiert, ist keiner.
Häufige Fragen zum ROI-Rechner
Spare ich wirklich Geld, wenn niemand entlassen wird?
Nicht direkt — und genau deshalb rechnet dieser Rechner nicht mit Personalabbau. Der Gegenwert entsteht durch Umverteilung: Die freigespielten Stunden fliessen in verrechenbare Arbeit, in schnellere Abläufe oder ersetzen die nächste Einstellung. Ohne einen dieser Pfade bleibt die Einsparung theoretisch.
Woher kommen die Verwertungsfaktoren?
Es sind bewusst konservative Eigenannahmen, keine Studienwerte: 60% für verrechenbare Arbeit (nicht jede freie Stunde wird fakturiert), 80% für die vermiedene Einstellung (die Stelle wird real erst teilweise oder zeitversetzt vermieden), 35% für Tempo- und Qualitätseffekte (am schwersten zu beziffern). Ihre eigene Einschätzung schlägt jede Faustregel — die Faktoren ordnen nur ein, wie viel einer gesparten Stunde realistisch zu Geld wird.
Was, wenn ich noch nicht weiss, wohin die Stunden fliessen?
Dann ist das die erste Hausaufgabe — vor jeder Investition. Wählen Sie im Rechner «Noch unklar / nichts Konkretes»: Er zeigt dann bewusst keinen Franken-Betrag, sondern nur die Kapazität, die frei würde. Die Klärung des Verwertungspfads gehört an den Anfang jedes seriösen Automatisierungsprojekts.
Wie genau ist der Rechner?
Er ist eine Grössenordnungs-Hilfe, kein Angebot. Basis: 50 Arbeitswochen, Ihr Vollkosten-Stundensatz, branchentypische Automatisierungspotenziale und konservative Verwertungsfaktoren. Laufende Kosten für Betrieb und Wartung sind nicht enthalten — sie gehören in jede seriöse Offerte und werden projektspezifisch beziffert.