Cluster12 Min. Lesezeit2’290 WörterAktualisiert: März 2026Özden Erdinc
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Power Automate vs Make — Der vollständige Vergleich für Schweizer Unternehmen

Die Wahl zwischen Microsoft Power Automate und Make ist mehr als eine technische Entscheidung — sie definiert die Automatisierungsstrategie Ihres Unternehmens für die kommenden Jahre. Beide Plattformen automatisieren Geschäftsprozesse, verfolgen aber grundlegend verschiedene Ansätze: Power Automate als integraler Bestandteil des Microsoft-Ökosystems gegenüber Make als unabhängige, visuell orientierte Automatisierungsplattform.

Für Schweizer Unternehmen kommen spezifische Faktoren hinzu: Datenschutzanforderungen nach nDSG, CHF-Pricing und die Frage, ob das Microsoft-Ökosystem bereits im Einsatz ist. Dieser Vergleich analysiert beide AI Automation Tools über 10 Dimensionen — von Kosten und Integrationen bis zu AI-Features und Datenschutz — und liefert eine klare Entscheidungsmatrix.

Kurzporträt: Microsoft Power Automate

Power Automate (früher Microsoft Flow) ist Microsofts Low-Code-Automatisierungsplattform und Teil der Power Platform. Das Tool ist nahtlos in das Microsoft 365 Ökosystem integriert und bietet Enterprise-Funktionen wie Governance, Compliance und zentrale Verwaltung über das Admin Center.

Positionierung: Enterprise-fokussiert, Microsoft-nativ, IT-Governance-ready.

Kernfunktionen:

  • Cloud Flows: Automatisierte Workflows zwischen Cloud-Diensten
  • Desktop Flows: RPA für Desktop-Anwendungen (mit Power Automate Desktop)
  • Process Mining: Analyse bestehender Prozesse vor der Automatisierung
  • AI Builder: No-Code-AI-Modelle für Formularerkennung, Textklassifikation und mehr
  • Copilot: Natürliche Sprachbeschreibung von Flows (z.B. «Wenn eine E-Mail mit Anhang kommt, speichere den Anhang in SharePoint»)

Stärken:
  • Native Integration mit Microsoft 365, Dynamics 365, Azure
  • Enterprise Governance und Admin Center
  • Desktop-Automation (RPA) integriert
  • AI Builder für KI-gestützte Automatisierung
  • Copilot für natürliche Flow-Erstellung

Einschränkungen:
  • Stark Microsoft-zentrisch — Drittanbieter-Integration weniger elegant
  • Komplexe Lizenzierung (Standalone vs. Microsoft 365 inkludiert)
  • Visuelle Oberfläche weniger intuitiv als Konkurrenz
  • Premium-Connectors verursachen Zusatzkosten

Kurzporträt: Make (ehemals Integromat)

Make hat sich seit der Umbenennung von Integromat als führende visuelle Automatisierungsplattform für KMU und Agenturen etabliert. Die Stärke liegt in der intuitiven Drag-and-Drop-Oberfläche, dem transparenten Pricing und über 1'800 vorgefertigten Integrationen.

Positionierung: KMU-optimiert, plattformunabhängig, visuell-first.

Kernfunktionen:

  • Scenarios: Visuelle Workflow-Bausteine mit Drag-and-Drop
  • 1'800+ Integrationen: Von Google Workspace über Slack bis zu Nischen-APIs
  • AI Operations: Native AI-Module für ChatGPT, Claude, DALL-E und mehr
  • Data Stores: Eigene Datenbanken innerhalb von Make
  • Custom Functions: JavaScript-basierte Datentransformationen
  • Teams & Organisations: Kollaborative Workflow-Entwicklung

Stärken:
  • Intuitivste visuelle Oberfläche am Markt
  • Transparentes, vorhersehbares Pricing
  • Plattformunabhängig — funktioniert mit jedem Ökosystem
  • Grösstes Integrationsangebot (1'800+ Apps)
  • Starke Community und Template-Bibliothek

Einschränkungen:
  • Keine Desktop-Automation (RPA)
  • Kein Process Mining
  • Weniger Enterprise-Governance-Features
  • Keine native Microsoft-365-Tiefenintegration

Vergleichstabelle: 10 Dimensionen im Detail

DimensionPower AutomateMake
ÖkosystemMicrosoft-zentrisch (365, Azure, Dynamics)Plattformunabhängig (1'800+ Apps)
Pricing-ModellPro User/Monat + Premium ConnectorsPro Szenario-Operations/Monat
BenutzeroberflächeFormular-basiert, linearVisuell, Drag-and-Drop, non-linear
Integrationen400+ Connectors (Standard + Premium)1'800+ native Integrationen
AI-FeaturesAI Builder, Copilot, Azure AIAI Operations (GPT, Claude, DALL-E)
DatenschutzEU Data Boundary, Azure SchweizEU-Hosting (Frankfurt), DSGVO-konform
LernkurveMittel (einfach mit Microsoft-Vorkenntnissen)Niedrig (visuell, intuitive Metapher)
SkalierungEnterprise-ready (Governance, Admin Center)Team- und Organisations-Ebene
SupportMicrosoft Premier Support (kostenpflichtig)Community + Premium Support ab Pro Plan
CommunityGross (Microsoft-Ökosystem)Wachsend (Make Community, Templates)

Preisvergleich in CHF: 3 konkrete Szenarien

Die Preisstruktur beider Plattformen unterscheidet sich fundamental: Power Automate berechnet pro Nutzer, Make pro Automatisierungsdurchlauf (Operation). Für eine realistische Kostenanalyse müssen konkrete Nutzungsszenarien herangezogen werden.

Szenario 1: Solo-Unternehmer / Freelancer

KriteriumPower AutomateMake
Nutzung1 User, 10 Flows, ~5'000 Runs/Monat1 User, 10 Scenarios, ~10'000 Ops/Monat
PlanPower Automate Premium: CHF 14.50/MonatCore Plan: CHF 9/Monat
ZusatzkostenPremium Connectors inkl.Keine
Gesamtkosten/Jahr~CHF 174~CHF 108
EmpfehlungWenn Microsoft 365 bereits im EinsatzWenn plattformübergreifend automatisiert wird
Fazit Solo: Make ist günstiger und flexibler. Power Automate lohnt sich nur, wenn Microsoft 365 bereits genutzt wird und primär Microsoft-Dienste automatisiert werden.

Szenario 2: KMU mit 10 Mitarbeitenden

KriteriumPower AutomateMake
Nutzung10 User, 30 Flows, ~50'000 Runs/Monat3 aktive Ersteller, 50 Scenarios, ~100'000 Ops/Monat
PlanPower Automate Premium: CHF 145/Monat (10 User)Pro Plan: CHF 16/Monat + Operations Pack
ZusatzkostenEvtl. Process Mining Add-onZusätzliche Operations: ~CHF 30/Monat
Gesamtkosten/Jahr~CHF 1'740~CHF 552
EmpfehlungWenn alle 10 MA Flows erstellen müssenWenn 2-3 Automation-Spezialisten Workflows bauen
Fazit KMU: Make ist bei 10 Mitarbeitenden signifikant günstiger, da nicht pro User lizenziert wird. Power Automate ist vorteilhafter, wenn jeder Mitarbeitende eigene Flows erstellen soll und Microsoft 365 Business Premium bereits lizenziert ist (Power Automate Basis inkludiert).

Szenario 3: Enterprise mit 100+ Mitarbeitenden

KriteriumPower AutomateMake
Nutzung100 User, 200+ Flows, ~500'000 Runs/Monat10-20 Ersteller, 200+ Scenarios, ~1 Mio Ops/Monat
PlanPower Automate Premium + Process MiningEnterprise Plan: Individuell
ZusatzkostenAzure AI Services, Premier SupportEnterprise Operations, Dedicated Support
Gesamtkosten/Jahr~CHF 17'400 - 25'000~CHF 6'000 - 12'000
EmpfehlungWenn Microsoft-Standardisierung gewünschtWenn heterogene IT-Landschaft automatisiert wird
Fazit Enterprise: Die Kosten divergieren stark. Power Automate bietet bei Enterprise-Kunden den Vorteil der einheitlichen Governance und Administration — ein Faktor, der den höheren Preis rechtfertigen kann.

AI-Automation-Fähigkeiten im Vergleich

Beide Plattformen investieren massiv in AI-Features. Die Ansätze sind jedoch grundlegend verschieden.

Power Automate: AI Builder und Copilot

Microsofts AI-Strategie integriert AI tief in die Power Platform:

  • AI Builder: No-Code-AI-Modelle direkt in Flows nutzen
- Formularerkennung (Rechnungen, Quittungen, Visitenkarten) - Textklassifikation und Sentimentanalyse - Objekterkennung in Bildern - Vorhersagemodelle mit eigenen Daten
  • Copilot in Power Automate: Flows in natürlicher Sprache beschreiben
- «Erstelle einen Flow, der neue Leads aus dem Webformular in Dynamics 365 erfasst und dem Vertriebsteam eine Teams-Nachricht sendet» - Automatische Flow-Generierung mit anschliessender Feinabstimmung
  • Azure AI Services: Integration von GPT-4, Azure OpenAI, Cognitive Services
  • Dataverse AI: KI-gestützte Datenanalyse in der Power Platform
Vorteil: Tiefe Integration in bestehende Microsoft-Daten. AI Builder kann direkt auf SharePoint-Dokumente, Outlook-Mails und Dynamics-Daten zugreifen.

Make: AI Operations und Flexibilität

Make verfolgt einen offenen, modularen AI-Ansatz:

  • AI Operations Module: Native Integration von ChatGPT, Claude, Gemini, DALL-E
- Text-Generierung, Zusammenfassung, Übersetzung - Bildgenerierung und -analyse - Strukturierte Datenextraktion aus unstrukturierten Texten
  • Custom AI Workflows: Beliebige AI-APIs über HTTP-Module einbinden
- OpenAI API direkt (mehr Kontrolle als über AI Builder) - Anthropic Claude API für Schweizer Datenschutzanforderungen - Eigene Modelle via REST API
  • AI-gestützte Datentransformation: AI für Datenbereinigung und -anreicherung innerhalb von Workflows
  • Prompt Templates: Wiederverwendbare Prompt-Vorlagen für konsistente AI-Outputs
Vorteil: Maximale Flexibilität — jedes AI-Modell kann integriert werden. Kein Vendor Lock-in bei der AI-Wahl.

AI-Vergleich: Entscheidungshilfe

AI-KriteriumPower AutomateMake
No-Code AI-ModelleAI Builder (5+ Modelltypen)Über App-Module (ChatGPT, Claude)
Eigene Modelle trainierenJa (AI Builder Custom Models)Nein (nur API-Anbindung)
LLM-IntegrationAzure OpenAI (GPT-4)ChatGPT, Claude, Gemini, beliebig
Natürliche SprachsteuerungCopilot für Flow-ErstellungNein
AI für FormularerkennungAI Builder (nativ)Über Drittanbieter-APIs
BildgenerierungÜber Azure DALL-EDALL-E, Midjourney, Stable Diffusion

Microsoft 365 Integration: Wann Power Automate unschlagbar ist

In einem Bereich ist Power Automate der Konkurrenz klar überlegen: der nativen Integration mit dem Microsoft-Ökosystem.

Szenarien, in denen Power Automate die bessere Wahl ist:

  1. SharePoint-zentrische Workflows: Dokumentengenehmigungen, Versionierung, Metadaten-Updates — alles nativ und ohne API-Limits
  2. Teams-Automation: Adaptive Cards, Channel-Benachrichtigungen, Approval-Workflows direkt in Teams
  3. Dynamics 365 Integration: CRM-Automation mit Echtzeit-Triggers und bidirektionalem Datenfluss
  4. Excel-basierte Prozesse: Direkte Manipulation von Excel-Tabellen in SharePoint/OneDrive
  5. Outlook-Workflows: E-Mail-Klassifikation, automatische Ordnerstruktur, Meeting-Automation
  6. Compliance-Workflows: Integration mit Microsoft Purview für Datenschutz und Compliance
Wann Make trotz Microsoft-Umgebung besser ist:
  • Wenn neben Microsoft auch Google Workspace, Slack oder andere Plattformen genutzt werden
  • Wenn die visuellen Workflow-Design-Fähigkeiten Priorität haben
  • Wenn das Budget begrenzt ist und nicht pro User lizenziert werden soll
  • Wenn AI Operations mit verschiedenen LLMs benötigt werden

Datenschutz für Schweizer Unternehmen: CH/EU-Perspektive

Für Schweizer Unternehmen sind Datenschutzanforderungen nach dem nDSG ein entscheidender Faktor bei der Tool-Wahl.

Power Automate: Microsoft EU Data Boundary

  • EU Data Boundary: Seit 2023 können alle Microsoft-365-Daten innerhalb der EU gehalten werden
  • Azure Schweiz: Microsoft betreibt Rechenzentren in Zürich und Genf — Daten können in der Schweiz bleiben
  • Compliance-Zertifizierungen: ISO 27001, SOC 2, FINMA-Richtlinien für Finanzinstitute
  • EDÖB-Konformität: Microsoft hat Verträge zur Auftragsverarbeitung, die nDSG-konform sind
  • Encryption: Data at rest und in transit verschlüsselt, Customer Key Option verfügbar
Vertiefen Sie Ihr Wissen:
>
- AI Automation mit n8n
Vorteil: Für regulierte Branchen (Banking, Versicherungen, Pharma) bietet Microsoft das umfassendste Compliance-Paket.

Make: EU-Hosting und DSGVO

  • EU-Hosting: Daten werden in der EU (primär Frankfurt) verarbeitet und gespeichert
  • DSGVO-Konformität: Vollständig DSGVO-konform mit DPA (Data Processing Agreement)
  • SOC 2 Type II: Zertifiziert für Sicherheits- und Verfügbarkeitsstandards
  • Keine Schweizer Rechenzentren: Daten liegen in der EU, nicht in der Schweiz
  • Encryption: TLS 1.2+ für Transit, AES-256 für ruhende Daten
Vorteil: Für die meisten Schweizer KMU ausreichend. Wer jedoch Daten zwingend in der Schweiz halten muss, hat mit Microsoft Azure Schweiz eine Option, die Make nicht bietet.

Datenschutz-Vergleich

KriteriumPower AutomateMake
Datenstandort SchweizJa (Azure Schweiz)Nein (EU/Frankfurt)
EU Data ResidencyJa (EU Data Boundary)Ja (EU-Hosting)
nDSG-KonformitätJa (mit DPA)Ja (mit DPA)
FINMA-TauglichkeitJa (spezifische Compliance)Eingeschränkt
ISO 27001JaJa
SOC 2JaJa (Type II)

Entscheidungsmatrix: Wann Power Automate, wann Make?

Power Automate ist die richtige Wahl, wenn:

  • Microsoft-Ökosystem dominiert: 80%+ der Geschäftsanwendungen laufen auf Microsoft 365
  • Enterprise Governance nötig: Zentrale Verwaltung, Compliance-Anforderungen, IT-Richtlinien
  • Desktop-Automation (RPA): Legacy-Anwendungen ohne API müssen automatisiert werden
  • Regulierte Branche: Banking, Versicherungen, Pharma mit FINMA-Anforderungen
  • Daten in der Schweiz: Zwingende Requirement für Schweizer Datenresidenz
  • Grosse Teams: Jeder Mitarbeitende soll eigene einfache Flows erstellen können (Citizen Developer)

Make ist die richtige Wahl, wenn:

  • Heterogene IT-Landschaft: Mix aus Microsoft, Google, Slack, CRM, E-Commerce-Plattformen
  • Budget-Sensitivität: KMU mit begrenztem Automatisierungsbudget
  • Visuelle Workflow-Gestaltung: Intuitive, non-lineare Workflow-Darstellung gewünscht
  • Schnelle Time-to-Value: Rapid Prototyping und schnelle Implementierung
  • AI-Flexibilität: Verschiedene LLMs und AI-Provider einsetzen wollen
  • Agenturen und Freelancer: Workflows für Kunden bauen und verwalten

Hybrid-Ansatz: Beide Tools kombinieren

Viele Schweizer Unternehmen setzen auf einen Hybrid-Ansatz:

  • Power Automate für interne Microsoft-365-Prozesse (SharePoint, Teams, Outlook)
  • Make für externe Integrationen und AI-gestützte Workflows

Dieses Modell nutzt die Stärken beider Plattformen und minimiert die Schwächen. Die Verbindung erfolgt über Webhooks oder gemeinsame Datenquellen.

Migrationspfade: Von Power Automate zu Make und umgekehrt

Falls Sie bereits eine der Plattformen nutzen und einen Wechsel erwägen:

Von Power Automate zu Make:

  1. Dokumentieren Sie alle bestehenden Flows mit Triggern und Aktionen
  2. Identifizieren Sie Microsoft-native Funktionen, die Alternativen brauchen
  3. Beginnen Sie mit einfachen Flows und steigern Sie die Komplexität
  4. Nutzen Sie Make Templates für häufige Microsoft-365-Integrationen

Von Make zu Power Automate:
  1. Prüfen Sie, ob alle genutzten Apps Premium-Connectors benötigen
  2. Berücksichtigen Sie die geänderte Kostenstruktur (pro User statt pro Operation)
  3. Planen Sie Schulungen für die andere Benutzeroberfläche ein
  4. Nutzen Sie den Power Automate Process Advisor für Prozessanalyse

Zukunftsausblick: Wohin entwickeln sich die Plattformen?

Power Automate 2026/27:

  • Copilot wird zum zentralen Interface für Flow-Erstellung
  • Tiefere Integration von Azure OpenAI in alle Flows
  • Process Mining wird zur Standard-Funktion
  • Verstärkte Hyperautomation-Funktionen

Make 2026/27:
  • AI Operations werden umfangreicher (Multi-Modell-Orchestrierung)
  • Enterprise-Features werden ausgebaut (Governance, SSO, Audit Logs)
  • Neue native Integrationen, insbesondere im AI-Bereich
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit n8n und anderen Open-Source-Ökosystemen

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Power Automate und Make gleichzeitig nutzen?

Ja, ein Hybrid-Ansatz ist nicht nur möglich, sondern für viele Unternehmen empfehlenswert. Nutzen Sie Power Automate für Microsoft-interne Workflows und Make für plattformübergreifende Automatisierungen. Die Verbindung erfolgt über Webhooks oder gemeinsame Datenschichten wie eine zentrale Datenbank.

Ist Make Enterprise-tauglich oder nur für kleine Teams?

Make hat seine Enterprise-Fähigkeiten in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Mit dem Enterprise Plan bietet Make SSO, erweiterte Audit Logs, dedizierte Infrastructure und priority Support. Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitenden nutzen Make erfolgreich in der Produktion. Für stark regulierte Branchen mit FINMA-Anforderungen kann Power Automate mit Azure Schweiz dennoch die bessere Wahl sein.

Was kostet der Umstieg von Power Automate auf Make?

Die direkten Migrationskosten hängen von der Anzahl und Komplexität der Flows ab. Rechnen Sie für ein KMU mit 20-30 Flows mit 2-4 Wochen Migrationsaufwand. Die laufenden Kosten sinken typischerweise um 40-60%, besonders wenn nicht pro User lizenziert werden muss. Berücksichtigen Sie auch den Schulungsaufwand für das Team.

Welches Tool bietet bessere AI-Funktionen für Schweizer Unternehmen?

Power Automate bietet mit AI Builder eine integrierte No-Code-AI-Plattform, die besonders für Formularerkennung und Textklassifikation stark ist. Make punktet mit Flexibilität — Sie können ChatGPT, Claude, Gemini und beliebige weitere AI-Modelle einsetzen, ohne an einen Anbieter gebunden zu sein. Für Unternehmen, die verschiedene AI-Provider evaluieren möchten, bietet Make mehr Freiheit. Für Unternehmen, die eine einheitliche Microsoft-AI-Strategie verfolgen, ist Power Automate konsistenter.

Wie steht es um den Datenschutz bei beiden Tools für Schweizer Firmen?

Beide Plattformen sind nDSG-konform und bieten Data Processing Agreements an. Der entscheidende Unterschied: Power Automate kann mit Azure Schweiz Daten in Schweizer Rechenzentren halten — ein Vorteil für regulierte Branchen. Make hostet Daten in der EU (Frankfurt), was für die meisten Schweizer KMU ausreicht, aber nicht den strengsten Anforderungen von FINMA-regulierten Unternehmen genügt.

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Özden Erdinc

AI Architect for the Semantic Web

Spezialisiert auf Topical Authority, Semantic SEO und AI Automation. Hilft Schweizer KMU, das volle Potenzial von künstlicher Intelligenz zu nutzen.

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